Deutsche Mitte reibt sich an Hörstel/Neue Mitte – sinnlos.

Christoph Hörstel

Der Bundesvorstand der Neuen Mitte hat heute erfahren, dass die Rest-DM Rück- und Austritt ihres Gründers und mehrjährigen Vorsitzenden Christoph Hörstel anders sieht als er selbst.

Das ist ihr gutes Recht – das öffentliche Interesse an solchem Hick-Hack wird sich in Grenzen halten. Tatsachen sind:

  • Alle Geldausgaben und andere Entscheidungen der Partei, bis ganz zum Schluss, sind durch gültige und zuallermeist einstimmige oder nahezu einstimmige Bundesvorstandsbeschlüsse zustande gekommen.
  • Je näher die Bundestagswahl 2017 rückte, desto häufiger gab es die Notwendigkeit, Mitglieder, die sich an Bundesvorstandsbeschlüsse nicht halten wollten, zu disziplinieren, namentlich in Hessen und Sachsen.
  • Das Verhalten des früheren DM-Landeschefs in Bayern mit Polizeieinsatz auf dessen Grundstück und andere groteske Vorfälle haben den damaligen DM-Bundesvorsitzenden zum Rückzug aus der Partei veranlasst.
  • Die DM zählt auf ihrer Website nur noch drei Landesverbände – und darunter finden sich die drei oben genannten allesamt nicht mehr.
  • Die DM mag hoffen, künftig mehr tragfähiges öffentliches Echo zu erreichen, so wie der Bundesvorsitzende Hörstel dies regelmäßig erhält – doch wird das auf Dauer nur durch inhaltliche Arbeit gelingen.
  • Dass bei der Staatsanwaltschaft Berlin ein Verfahren gegen Hörstel anhängig sei, war weder ihm persönlich noch der NM bekannt. Es hat keinerlei Kontaktnahme seitens der Staatsanwaltschaft gegeben – weder mit Hörstel noch mit der Neuen Mitte. Wir werden dies nachhalten – und uns gegebenenfalls dazu äußern.

Wir freuen uns, wenn die Deutsche Mitte zu zielgerichteter Sacharbeit zurückfindet – und wünschen von Herzen allen Erfolg, schließlich sind die Programme nahezu identisch.